Reisebericht Januar 2020

Liebe Mitglieder und Unterstützer/innen des Vereins Hilfe für den Senegal,

 

Wieder liegt eine schöne, ereignisreiche Reise in den Senegal hinter uns. 3 Wochen waren wir mit einer kleinen Gruppe unterwegs, haben das Land durchreist und unsere Projekte besucht.

 

Highlight dieser Reise war die Übergabe eines Traktors an das Projekt Permakultur in Colomban in der Casamance. Im Vorfeld hat uns der Kauf, der Transport und die Übergabe am Zoll in Dakar viel Kraft, Nerven und leider auch mehr Geld als erwartet gekostet. Aber die Mühen haben sich gelohnt. Die Übergabe des Traktors wurde mit allen Beteiligten gefeiert, Alle, auch Noemi und Abdallah, die Projektbetreuer vor Ort sind dankbar und freuen sich über für die Hilfe, die der Traktor ihnen beim Transport der landwirtschaftlichen Produkte bringen wird. Sigi, unsere 1. Vorsitzende, die länger als die Gruppe blieb, flog erneut in den Süden, um den noch erforderlichen Anhänger für den Traktor zu organisieren.

Auch der Verleih des Traktors an andere Projekte, so haben wir uns sagen lassen, soll sich lohnen und zusätzliche Einnahmen bringen.

 

In Dakar haben wir wieder die KITA, die von Aida geleitet wird, besucht und sind von den Kindern und den Vertretern der Elternschaft herzlich empfangen worden. Hier sind wir einen gewaltigen Schritt weitergekommen, denn die staatliche Anerkennung der KITA steht kurz bevor. Über persönliche Kontakte kamen wir zu Oumar, einem Senegalesen, der in Hannover studiert hat, später für Projekte der Deutschen Bahn gearbeitet hat und nun Direktor einer großen Firma in Dakar ist. Oumar wird auf das Konto der KITA den Betrag überweisen, der für den Antrag auf staatliche Anerkennung der KITA erforderlich ist. Als anerkannte Kita besteht die Aussicht auf staatliche Unterstützung. Wir erhoffen uns auch, dass die Suche nach neuen Räumlichkeiten (bestenfalls einem Haus) dadurch erleichtert wird. Solche Kontakte sind ein Geschenk.

 

Die Krankenstation in Barafaye steht. Die letzten Baumaßnahmen sind so gut wie abgeschlossen. Die Versammlung der Dorfbewohner, die uns feierlich empfangen hat, hat uns über den Stand der staatlichen Anerkennung informiert. Der zuständige Arzt der Region hat uns nochmals versichert, dass diese Krankenstation die best ausgestattete in der Region ist. Um weitere staatliche Gelder für Personal und Medikamente zu bekommen, kümmert sich ein eigens gegründetes Komitee vor Ort. Auch in Zukunft werden wir auf unseren Reisen medizinische Ausrüstung und Material der Krankenstation zukommen lassen.

Ein erneutes Treffen an der Deutschen Botschaft in Dakar mit Frau Sheffty, der zuständigen Leiterin für Entwicklungsprojekte, hat uns neue Aspekte für unsere Vereinsarbeit aufgezeigt. So gibt es z. B. die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für kleine Ausgaben in Projekten direkt über die Botschaft zu beantragen.

 

Wir bedanken uns nochmals für eure großen und kleinen Spenden. Sie tragen wesentlich zum Erfolg unserer Arbeit im Senegal bei.

Auch in Zukunft freuen wir uns auf euer Interesse an der Vereinsarbeit und vielleicht auch auf eine Reise mit euch im nächsten Jahr in den Senegal.

 

Es grüßen euch die 1. und 2. Vorsitzende Sigi und Renate

 

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Spendenkonto

Liebe Freunde, Förderer, Unterstützer, wir wurden von mehreren Seite gebeten unser Spendenkonto leichter auffindbar zu machen und das tun wir gerne, denn wir freuen uns über jede Anfrage, jeden Betrag, ob klein oder groß. Begleiten Sie unsere Projekte, wir informieren Sie zeitnah über neue Entwicklungen. Vielen Dank für Ihr Engagement!

Bankverbindung für Spenden:

 

Empfänger: Hilfe für den Senegal e.V.

Sparkasse Darmstadt,

IBAN: DE52 5085 0150 0000 7117 72, SWIFT-BIC: HELADEF1DAS

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Beitrittserklärung
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Unser Vereinsflyer zum Download
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Bilder zum Permakultur-Projekt


Impressionen aus der Kita und der Krankenstation



Ein Rollstuhl ins Leben

In dem kleinen, schlecht beleuchteten Schlafzimmer liegt seit vielen Jahren ein kleines Mädchen auf dem Bett. Sie kann nicht laufen und ist geistig behindert. Sie kommt kaum aus ihrem Zimmer heraus und freut sich über jeden Besuch und jedes lächelnde Gesicht. Ihre Eltern arbeiten meistens von früh bis spät in die Abendstunden. Ihr Vater ist Schneider, ein warmherziger, sanftmütiger Mann, der mir von ihrem Schicksal erzählt und mich zu ihr geführt hat.

Als wir sie sahen, Aida, eine engagierte Lehrerin aus Dakar, und ich, beschlossen wir spontan, etwas zu tun, dieses kleine Mädchen wieder ans Licht zu bringen und am Leben teilhaben zu lassen…

>> zum Bericht 

 

Schenken und Unterstützen:

Unser Geburtstagskalender

Dieses Mal im A4-Format und anlässlich der Eröffnung unserer Geburtstags- und Krankenstation als Geburtstagskalender mit eindrucksvollen Berichten und Bildern der Eröffnungszeremonie. Wie immer ist er professionell gestaltet von Christina Eretier mit Fotos unserer Mitglieder und Mitreisenden. Wir verkaufen den Kalender für 10,- € und empfehlen Euch den Kalender als ideales Weihnachts- und Firmengeschenk. Wir stellen bei Bedarf auch gerne Spendenquittungen aus.