Die Gesellschaft besser machen

Unsere erste Vorsitzende Sigi Bordon wurde mit einer Ehrenurkunde für soziales Engagement vom Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Jochen Partsch geehrt.

Mit den Worten „Sie setzen sich für die Landesgrenzen überschreitende soziale Gerechtigkeit ein, und ich muss sagen, ich finde ihr Engagement überragend!“ lobt er Sigi Bordon und die Arbeit unseres Vereins Hilfe für den Senegal e. V.

Es freut uns, dass die Vereinsarbeit so positiv wahrgenommen wird und bedanken uns bei Allen für ihr nicht nachlassendes Engagement und die gute Zusammenarbeit. Viele kleine gemeinsame Schritte, ergeben erst die Großen. Wir gehen weiter so!


Spendenkonto

Liebe Freunde, Förderer, Unterstützer, wir wurden von mehreren Seite gebeten unser Spendenkonto leichter auffindbar zu machen und das tun wir gerne, denn wir freuen uns über jede Anfrage, jeden Betrag, ob klein oder groß. Begleiten Sie unsere Projekte, wir informieren Sie zeitnah über neue Entwicklungen. Vielen Dank für Ihr Engagement!

Bankverbindung für Spenden:

 

Empfänger: Hilfe für den Senegal e.V.

Sparkasse Darmstadt,

IBAN: DE52 5085 0150 0000 7117 72, SWIFT-BIC: HELADEF1DAS


Rosas Glück • Lucky Rosa • Le bonheur de Rosa

Die Idee einer inklusiven und integrativen Einrichtung für Kinderbetreuung wurde bereits vor Jahren geboren. Sigi Bordon hatte das Glück Aida Diop, eine erfahrene Pädagogin, kennenzulernen, mit der der Verein "Hilfe für den Senegal e. V." den gemeinsamen Traum einer integrativen Einrichtung in Dakar verwirklichen konnte. Wertschätzung und Integration stehen im Vordergrund. Kinder mit unterschiedlichem sozialem und auch religiösem Hintergrund, mit und ohne Behinderungen lernen gemeinsam. Die Aufnahme in die Einrichtung ist nicht altersbegrenzt. Ein gutes Beispiel dafür ist Rosa, die wir an dieser Stelle vorstellen möchten:

 

Rosa ist mittlerweile Anfang Dreißig und besuchte die Behindertenschule, wo Aida sie unterrichtete. Nachdem sie die Schule verlassen musste, kam sie in die Einrichtung und kann mittlerweile sogar Aida in ihrer Arbeit unterstützen, da sie ein großes Talent für die Betreuung der Kinder gezeigt hat. Auch ihre jüngere behinderte Schwester wird in Khadi Diatou liebevoll betreut, sehr zur Entlastung ihrer alleinerziehenden Mutter, die sie voller Verzweiflung dort hin brachte.

Rosa und die Kinder nehmen mit Begeisterung am Unterricht teil und lernen sinnvolle Tätigkeiten wie z. B. Flechten und Nähen. Sie und ihre Schwester haben einen guten Platz in der bunten Gruppe gefunden, wofür ihre Mutter sehr dankbar ist.

 

The idea to fund an inclusive or integrative childcare facility where children with special needs are educated together with others, was born years ago. Sigi and her fellow campaigners of charity organization ‚Help for the Senegal‘ had the good fortune to meet Aida Diop, a teacher for children with special needs. Together we were able to fulfil our dream to fund a new day care centre in Dakar. Mutual respect and social integration are of primary importance. In this integrative day care centre, children with and without disability explore all aspects of life together, regardless of their social and religious background. Integration does not have an age limit in Aida’s day care centre. Meet Rosa and learn about her story:

Rosa is now in her early thirties. At a younger age, she was one of Aida’s students in a school for disabled children, but eventually had to leave school a few years ago. Rosa’s mother, a single mum with another disabled daughter, approached Aida in tears and in great distress, and begged for Rosa’s admission to Khadi Diatou. Rosa is very fond of young children and now supports Aida in her many activities. She participates in class and Aida teaches her in handicrafts such as weaving and sewing. Rosa found her place in the mixed group and her mother is extremely grateful. 

 

Il y a déjà quelques années que l’idée d’un établissement favorisant l’intégration d’enfants aux besoins spéciaux est née. Sigi et les autres membres de l’association “L’aide pour le Sénégal” ont eu la chance de rencontrer Aida Diop. Ensemble, ils ont réalisé leur rêve et ont fondé cette association.Le respect d’autrui et l‘intégration jouent un rôle primordial. Des enfants de toutes origines qu’elles soient sociales, ethniques ou religieuses apprennent à vivre ensemble.Dans l’association d’Aida il n’y a aucune limite d’âge. Maintenant, nous voulons vous raconter l’histoire de Rosa:Rosa a à peu près 30 ans et est une ancienne élève d’Aida. Elle a passé sa scolarité dans une des écoles pour enfants handicapés. Mais il y a quelques années elle a dû quitter l’école. Sa mère, qui vivait seule avec ses deux filles handicapées, a supplié Aida d’accueillir Rosa dans son organisation Khadi Diatou.Rosa aime beaucoup les petits enfants et maintenant elle seconde Aida lors des différentes activités. Elle participe aux cours et Aida lui apprend même le tressage et la couture. Rosa s’est très bien intégrée dans le groupe, ce qui réjouit particulièrement sa mère.


Permakultur als Schlüssel zur Einkommens- und Ernährungssicherung im Senegal

Frauen sind in Afrika die Säulen der Gesellschaft. Sie sorgen für die Ernährungssicherung der Familien und tragen in hohem Maße zur Einkommenssicherung bei. Im Senegal wurden vom Verein ‚DUNIAM‘, das bedeutet „Mutter Erde“ auf Suaheli (die meistgesprochen Sprache in Afrika, insbesondere Ostafrika) seit 2014 drei Frauengärten gegründet mit dem Ziel Frauen bei ihren Bemühungen zu unterstützen. Am Donnerstag, den 26. Oktober 2017 zeigte die französische Umweltaktivistin Isis Noor Yalagi, die Vorsitzende von DUNIAMÂ, die Vorzüge von „Permakultur in Frauengärten“ in Westafrika auf. Dreißig Interessierte fanden den Weg zu Sefo FemKom in die Wiener Straße in Darmstadt, um Isis Ausführungen, die von Birgit Emma Swoboda vom Französischen ins Deutsche übersetzt wurden, zu folgen.

Laut Bill Mollison, dem australische Erfinder der „Permakultur“ geht es darum, die natürlichen Prozesse zu beobachten und sie zu kopieren, um ein sich selbst regulierendes System zu schaffen, das höchstens minimaler Eingriffe bedarf, um dauerhaft in einem dynamischen Gleichgewicht zu bleiben. Dieses Wissen soll den Frauen vermittelt werden, damit die ausgelaugten Böden durch Anbau von nitrifizierenden Pflanzen (Leguminosen, wie Bohnen und Erbsen) und durch Einsatz von Kompost wieder fruchtbar werden. Dabei sollen auch Bäume in den Gärten gepflanzt werden, damit sich ein gedeihliches Mikroklima mit ausreichend Schatten entwickeln kann.

Isis zeigte auf, dass Frauen bei diesen Bemühungen der Schlüssel zum Erfolg sind. Denn sie kennen die Erde, da sie in ihren Familiengärten und auf dem Feld arbeiten und dieses überlieferte Wissen zum Teil noch in sich tragen. Nur mit ihnen und durch sie kann sich die Situation im Landbau nachhaltig verbessern. Wichtig ist es auch die junge Generation einzubeziehen, damit sie sich aktiv an der Gestaltung eines attraktiven Landlebens beteiligen und nicht dem globalen Trend der Urbanisierung folgen.

Allerdings bedauert Isis Noor Yalagi, dass in den vergangenen Jahren die wesentlichen Techniken zur schonenden Bodenbearbeitung und Aufzucht von Pflanzen verloren gegangen sind, da die vermeintlich segenbringenden Einflüsse der industriellen Landwirtschaft mit importiertem Saatgut und Agrochemikalien die althergebrachten Techniken der Saatgutgewinnung und schonenden Bodenbearbeitung in den Hintergrund drängten.

Der Verein ‚Hilfe für den Senegal e.V.‘, ‚Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim‘ und ‚SefoFemkom‘ Darmstadt engagieren sich, um die Permakultur- Projekte im Senegal zu unterstützen.

So sollen künftig Finanzmittel bereitgestellt werden, um

a)     Den Schutz vor den fast alles fressenden Pavianen (außer Zwiebel, Peperoni und Auberginen zu erhöhen (z.B. durch Anlegen von Dornenhecken).

b)     Die Bewässerungsmethoden zu verbessern (z. B. Brunnen mit Solarpumpen ausstatten und Tröpfelbewässerung der Beete ermöglichen).

c)     Die Frauen in Richtung Permakultur zu schulen (ein Schulungskonzept erstellen und ggf. ein Schulungszentrum eröffnen),

Isis reiste auf Einladung des Vereins „Hilfe für den Senegal“ von Paris eigens nach Darmstadt. Die Veranstal­tung wurde in Kooperation mit ‚Soroptimist International Club Seeheim-Jugenheim‘ und ‚Sefo FemKom‘ in Darmstadt durchgeführt.


Impressionen aus der Kita und der Krankenstation



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École maternelle Khadi Diatou
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Hier findet Ihr mehr Informationen über das Projekt "Kita in Dakar" zum Downloaden.
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Hier findet Ihr ein Formular zur Unterstützung unseres Projektes.
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Ein Rollstuhl ins Leben

In dem kleinen, schlecht beleuchteten Schlafzimmer liegt seit vielen Jahren ein kleines Mädchen auf dem Bett. Sie kann nicht laufen und ist geistig behindert. Sie kommt kaum aus ihrem Zimmer heraus und freut sich über jeden Besuch und jedes lächelnde Gesicht. Ihre Eltern arbeiten meistens von früh bis spät in die Abendstunden. Ihr Vater ist Schneider, ein warmherziger, sanftmütiger Mann, der mir von ihrem Schicksal erzählt und mich zu ihr geführt hat.

Als wir sie sahen, Aida, eine engagierte Lehrerin aus Dakar, und ich, beschlossen wir spontan, etwas zu tun, dieses kleine Mädchen wieder ans Licht zu bringen und am Leben teilhaben zu lassen…

>> zum Bericht 

 

Schenken und Unterstützen:

Unser Geburtstagskalender

Dieses Mal im A4-Format und anlässlich der Eröffnung unserer Geburtstags- und Krankenstation als Geburtstagskalender mit eindrucksvollen Berichten und Bildern der Eröffnungszeremonie. Wie immer ist er professionell gestaltet von Christina Eretier mit Fotos unserer Mitglieder und Mitreisenden. Wir verkaufen den Kalender für 10,- € und empfehlen Euch den Kalender als ideales Weihnachts- und Firmengeschenk. Wir stellen bei Bedarf auch gerne Spendenquittungen aus.

 

Aktueller Stand Krankenstation

Hurra, sie läuft. Die Krankenpfleger und die Hebamme werden von dem Gesundheitsministerium bezahlt . Das haben wir auf unserer letzten Reise im Februar/März 2015 in vielen Gesprächen mit Vertretern des Gesundheitsministerium und letztendlich der persönlichen Beraterin der Gesundheitsministerin erreicht. In den ersten 3 Monaten 2015 wurden 9 Kinder geboren. (Bild im Anhang). Der letzte "Schliff" für die Krankenstation ist in der Mache. Eine Mauer um die Gebäude wird gerade gebaut und das Geld für 2 Tore wird Ende des Jahres (nächste Reise) geliefert. Dann ist unser 1. Projekt erfolgreich abgeschlossen…

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